Guten Tag,
ich wende mich an Sie mit einer Frage zum Verfahren der nachträglichen Abdichtung des Mauerwerks bei der Renovierung eines nicht unterkellertes Einfamilienhauses.
Aktueller Zustand:
• Die Böden sind bis zu einer Tiefe von 50 cm ausgehoben, mit Recyclingmaterial verfüllt, mit einer Stahlbetonplatte versehen und mit einer Abdichtung (Asphaltbänder) versehen, die bis zur Höhe von zwei Ziegelreihen hochgezogen ist.
• Auf dieser Ebene befindet sich wahrscheinlich auch die ursprüngliche Mauerabdichtung des Hauses, deren Zustand jedoch unklar ist (das Mauerwerk über ihr war größtenteils trocken).
• An einigen Wänden sind bereits neue Kernputze fertiggestellt.
Geplante Maßnahme:
Wir planen eine Injektage mit AquaStop Cream über der ersten Ziegelreihe über der bestehenden Abdichtung. Die Höhenlage der Bohrungen ergibt sich knapp unter der zukünftigen Rohfußbodenniveau (Wärmedämmung 15 cm Polystyrol, Fußbodenheizung + Anhydrit/Beton) und liegt gleichzeitig über der Außengeländekote. Von außen ist das Haus bereits mit 12 cm EPS gedämmt.
Fragen zum Verfahren:
1. Injektage durch Putze: Ist es möglich, Bohrungen und die Injektage selbst direkt durch die fertigen Kernputze hindurch durchzuführen, ohne diese zu entfernen? Besteht nicht das Risiko einer Beschädigung des Putzes (z. B. „Auslaufen“ des Creme zwischen Mauerwerk und Putz)?
2. Technologisches Verfahren: Welches Verfahren empfehlen Sie, um die maximale Wirksamkeit der Barriere zu wahren, wenn die Putze bereits vorhanden sind?
3. Höhenlage: Ist die Position der Bohrung „über der Abdichtung, unter dem zukünftigen Rohfußbodenniveau und über der Geländekote“ aus Ihrer Sicht optimal für die Anschlussstelle zur horizontalen Bodenisolierung?
Ich danke Ihnen für Ihre fachliche Bewertung und Beratung.
- Pavel T. asked 7 Tagen ago
- last active 7 Tagen ago
