Guten Tag,
In meinem Landhaus (gemischtes Mauerwerk – Steine, Leichtziegel, Ziegeln, überwiegend mit Lehm gebunden, ohne Fundamente, im Winter unbeheizt, RH 70-80%) kämpfe ich schrittweise gegen Feuchte und massive Ausblühungen. Der Fußboden ist isoliert, derzeit führe ich eine chemische Injektage der kritischen Wände durch – AquaStop Cream, AquaSalt Stop, AquaSan Porosity, Putze und Jupol. Die neu sanierten Bereiche sehen bislang super aus, wir werden es in ein paar Jahren sehen.
Mit Jupol habe ich aber das gesamte Zimmer gestrichen, früher war auf dem Putz nur Kalk. Ich füge Fotos bei, was passiert ist – nach ein paar Wochen haben sich einige Bereiche der Anstrichschicht ziemlich deutlich verfärbt. Bei der neu injektierten Wand (1) würde mich das nicht so überraschen (ich habe wirklich nur das Nötigste neu verputzt), aber die Nebenwand (2, 3) ist am Boden ziemlich OK, die Verfärbung tritt zufällig in größerer Höhe auf, z.B. rund um die Schalttafel. Zunächst dachte ich, ob sich Staub auf der feuchten Farbe nicht ablagern könnte und irgendwie reagieren würde, was mich auch dadurch bestärkte, dass unter der Schalttafelabdeckung (4) und an den Steckdosen die ursprüngliche Weiße erhalten blieb. Aber wiederholtes Überstreichen mit Jupol hat nur kurzzeitig geholfen, die bräunlichen matten Flecken sind erneut aufgetaucht.
Mir ist klar, dass das ideale Vorgehen wäre, alle Putze komplett neu zu machen, das möchte ich nicht. Ich könnte mit einer Farbe mit höherer Deckkraft anstreichen (Roko, Primalex), aber damit versiegele ich nur die Feuchte in den Wänden. Könnten Sie bestimmen, was die Verfärbung verursacht, und gegebenenfalls das einfachste Vorgehen zu ihrer Begrenzung empfehlen? Hilft AquaSalt Stop und ein neuer Putz? Oder sollte ich eine andere Deckfarbe versuchen? Es ist ein Landhaus, das Ergebnis muss nicht perfekt sein, es geht eher um minimalen Arbeitsaufwand…
Vielen Dank für die Antwort.
- Aleš P. asked 5 Tagen ago
- last active 5 Tagen ago
