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AquaStop Cream®

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Professionelles System zur Mauertrockenlegung: Für Heimwerker und Profis.

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System AquaStop Cream®

Online-Beratung zur Mauertrockenlegung

  • Sie befinden sich im Ratgeber für die Mauersanierung und Mauertrockenlegung in Eigenregie
  • Dies ist eine maschinelle Übersetzung unseres langjährigen tschechischen Ratgebers unter dieser Adresse
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Guten Tag, ist es möglich, bei dicken Mauern Bohrungen von beiden Seiten bis zur halben Tiefe des Mauerwerks zu machen? Ich habe Angst, bei so tiefen Bohrungen die Achse der Bohrungen über die gesamte Länge bis zum Ende einzuhalten. Kürzere Bohrungen ins Gestein lassen sich auch besser reinigen, da es ein weiches Sandstein ist und mir der Bohrer häufig verstopft.

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Guten Tag,

Ihre Frage zeugt von einem sehr präzisen Arbeitsansatz. In der Fachpraxis wird bei dickeren Mauerwerksteilen (standardmäßig bis ca. 100 cm, manchmal bis 140 cm) von einer Seite gebohrt, da am Markt Bohrer mit SDS-Plus-Aufnahme in Arbeitslängen bis 135 cm verfügbar sind. Ihr Vorhaben, von beiden Seiten zu bohren, ist jedoch vollkommen in Ordnung und kann problemlos so durchgeführt werden.

Hier ist die technische Erklärung, warum dieses Verfahren bei dicken Mauern vorteilhafter ist und worauf Sie achten sollten:

Eliminierung von Abweichungen beim Bohransatz: Sie haben recht, dass es bei sehr tiefen Bohrungen schwierig ist, die ideale Parallelität zu halten. Sobald Sie den Bohrer am Anfang auch nur leicht abgewinkelt zur Vertikalebene der Mauer ansetzen, vergrößert sich diese kleine Abweichung mit zunehmender Tiefe – die Bohrungen „laufen auseinander“ oder „zusammen“. Bohren von beiden Seiten bis zur halben Tiefe reduziert dieses Risiko erheblich, da Sie mit kürzeren Bohrlingen arbeiten und die Abweichung in der Mauermitte minimal ist.

Einhaltung der Höhenebene: Bei diesem Verfahren ist es absolut entscheidend, auf beiden Seiten der Mauer die identische Höhe genau auszumessen (z. B. vom Boden), damit die Bohrungen in einer Ebene und waagerecht gegenüberliegend sind. Nur so stellen Sie sicher, dass die Abdichtungsschicht in der Mauermitte zuverlässig verbunden ist.

Bedeutung der mittleren „Anschlagsfläche“: Auch beim Bohren von beiden Seiten ist es sicherer, die Regel der verkürzten Bohrungen einzuhalten. Das ist wichtig für den Fall, dass sich die Bohrungen achsial „treffen“ würden – die Füllung braucht etwas, woran sie anschlägt, um den erforderlichen anfänglichen Gegendruck zu erzeugen.

Beispiel 1: Bei einer Mauerwerkdicke von 80 cm bohren Sie von jeder Seite bis zu einer Tiefe von 39 cm.
Beispiel 2: Bei einer Mauerwerkdicke von 100 cm bohren Sie von jeder Seite bis zu einer Tiefe von 49 cm.
Dadurch bleibt in der Mauermitte ein ca. 2 cm breiter unvollständig gebohrter Bereich. Diese Anschlagsfläche ist für den Befüllungsprozess entscheidend – der Durchfluss des Injektionscremes aus der Kartusche drückt gegen das Ende der Bohrung, wodurch sofort ein Gegendruck des Cremes entsteht (und damit auch seitlicher Druck), so dass Sie die Bohrung zuverlässig vom Ende her nach außen, also zur Bohröffnung hin, befüllen können.

Parallelität und Verbindung der Abdichtungsschicht: Dass sich die Bohrungen von einer und der anderen Seite nicht in einer exakten Linie treffen (gegenüber), was nicht selten vorkommt, ist für die Funktionsfähigkeit der Abdichtungsschicht überhaupt nicht wesentlich. Der Wirkstoff des Cremes AquaStop Cream® breitet sich im Mauermaterial in alle Richtungen aus (radial), also auch zur Rückseite vom Bohrungsende. Diese gedachten hydrophoben „Zylinder“ aus gesättigtem Mauermaterial verbinden sich in jenem mittleren, ca. zwei Zentimeter breiten Übergangsbereich zuverlässig und bilden eine zusammenhängende, undurchlässige Barriere.

Sicherheitsreserve des Systems: Unser technologisches Verfahren (Achsabstand der Bohrungen 10 cm und Bohrungsdurchmesser 14 mm) ist gezielt mit ausreichend Sicherheitsreserve eingestellt, gerade um nicht nur alltägliche menschliche Ungenauigkeiten beim Bohren abzudecken, sondern auch mögliche unvollständige Befüllung der Bohrungen etc.

Arbeit mit Sandstein: Bei weicheren Materialien lassen sich kürzere Bohrungen tatsächlich besser reinigen. Vor der Befüllung empfehle ich, die Bohrungen von Restmaterial auszupusten. Der Grund ist kein Angst vor verminderter Wirksamkeit, wie gewöhnlich ungenau erklärt wird, sondern ein praktisches Anliegen – nicht ausgepustete Splitter des gebohrten Materials können mechanische „Keile“ bilden, an denen sich die Kartusche beim Einschieben unnötig verhakt, was die Arbeit behindert.

Fazit: Ihr Verfahren ist technologisch korrekt. Wenn Sie die gleiche Höhenebene von beiden Seiten einhalten und die erwähnte unvollständig gebohrte Tiefe in der Mauermitte belassen, wird das Ergebnis auch beim beidseitigen Bohren hundertprozentig sein.

Mit freundlichen Grüßen,

Jiří Schwarz
Geschäftsführer von TRUMF sanace s.r.o.

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