Guten Tag,
ich möchte die richtige Höhe der Bohrungen für Ihre Creme-Injektage überprüfen. Der Boden des Hauses, das ich renoviere, liegt über der Geländeoberfläche. Die vorhandenen Böden bleiben erhalten und werden nur mit Beton von ca. 60 mm Dicke ausgeglichen. Darauf sollte dann die Hydroisolation IPA, 140 mm EPS-Bodendämmung, ein Anhydritestrich von 50 mm und schließlich Fliesen oder Vinyl folgen. Meine Frage ist, ob die korrekte Platzierung der Bohrungen in 10 cm Höhe von der Betonplatte aus gemessen wird? Das heißt, wird es kein Problem geben, wenn die Bohrungen teilweise auf der Höhe der Polystyroldämmungsschicht liegen und über dieser Höhe noch eine Anhydritschicht vorhanden ist? Vielen Dank im Voraus für die Klarstellung.
- Tomáš B. asked 1 Woche ago
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Guten Tag,
wenn Sie die Injektionslinie in der Höhe der neuen Horizontalsperre oder knapp darüber anbringen, also in der Höhe der Wärmedämmung im Fußboden, und das Gelände nicht höher als die Mauerwerksfuge ist, dann ist genau diese Höhe die günstigste Variante. Man sollte sich jedoch auch bewusst machen, dass es nicht nur Außenwände gibt, sondern auch innere Wände. Falls in einem Raum alle Wände injiziert werden, haben auch die inneren, den Raum unterteilenden Wände ihre eigene Schichtaufbau. Hier gilt wiederum die Höhenregel, um eine mögliche Überbrückung der Feuchte oberhalb der Mauerwerksinjektion aus angrenzenden und feuchten Bereichen zu vermeiden. Falls die Fußböden angrenzender Räume nicht Gegenstand der Renovierung sind, muss man sich nach der Höhe ihrer sauberen Fußbodennullinie richten und in dieser Höhe oder knapp darüber die Höhe des chemischen oder mechanischen Schnittes wählen. Dies alles unter der Voraussetzung, dass wir den Aufbau nicht kennen, insbesondere den Zustand und die Höhe der ursprünglichen Horizontalsperre im Fußboden des Nachbarraums. Dies ist eigentlich der Kern der Antwort auf Ihre Frage.
Mit freundlichen Grüßen
Jiří Schwarz
- Trumf S. answered 1 Woche ago
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