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AquaStop Cream®

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Professionelles System zur Mauertrockenlegung: Für Heimwerker und Profis.

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System AquaStop Cream®

Online-Beratung zur Mauertrockenlegung

  • Sie befinden sich im Ratgeber für die Mauersanierung und Mauertrockenlegung in Eigenregie
  • Dies ist eine maschinelle Übersetzung unseres langjährigen tschechischen Ratgebers unter dieser Adresse
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Guten Tag,
meine Garage ist aus Schlackenbetonsteinen mit inneren Hohlräumen gemauert, und die horizontale Feuchtigkeitsbarriere fehlt vollständig. Beim Bohren für die Injektage kann ich vorher nicht abschätzen, ob ich auf einen Hohlraum stoße.
Ist es möglich, auch in diesem Fall AquaStop Cream zu verwenden? Wie soll ich beim Bohren und Dosieren richtig vorgehen und welche zusätzlichen Maßnahmen würden Sie mir empfehlen?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Jaromír Suchý

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Guten Tag, Herr Suchý,

bei Mauerwerk aus hohlen Schlackenbeton-Steinen gilt eine grundlegende Regel, die nicht nur für die Creme-Injektage von Mauerwerk, sondern auch für alle mechanischen Methoden gilt: eine nachträgliche horizontale Hydro-Isolierung wird bei diesem Steintyp immer und ausschließlich in den Übergangsmörtelfugen erzeugt — also zwischen den einzelnen Steinreihen oder zwischen dem Fundament bzw. der Betonplatte und der ersten Steinreihe. Im Inneren des Hohlsteins, also durch seine Kammern hindurch, kann eine nachträgliche Hydro-Isolierung nicht hergestellt werden — mit keiner Methode. Auch bei mechanischen Verfahren erfolgt das Schneiden oder Einführen von Blechen nur in der Fuge — technisch könnte es vielleicht auch durch Schnitte gehen, aber konstruktiv wäre ein solches Vorgehen unzulässig. Und ebenso würde beim Neubau die Hydro-Isolierung niemals in den Stein eingefügt werden — was natürlich absurd ist, aber wiederum in die Übergangsfuge gehört.

In Ihrem Fall ist es daher nicht richtig, beim Bohren abzuschätzen, wo man auf eine Kammer trifft oder nicht. Würden Sie durch die Kammern bohren, würde der Injektionscrem zum Boden der Kammern fließen, die Kammern würden sich füllen, der Verbrauch wäre nicht tragbar und vor allem würde sich keine zusammenhängende, untereinander verbundene hydrophobe Sperrschicht über den gesamten Querschnitt des Mauerwerks bilden. Die Mörtelfuge ist hingegen über den gesamten Querschnitt des Mauerwerks voll und homogen, was einen klar definierten Verbrauch und eine gleichmäßige Bildung einer undurchlässigen Isolierschicht garantiert.

Empfohlenes Vorgehen:

Legen Sie das Mauerwerk in der Linie der zukünftigen Injektage frei und reinigen Sie es von Putz, um die Lagerfugen zwischen den Steinen sichtbar zu machen. Bei diesem Steintyp sind die Fugen relativ hoch und lassen sich gut anbohren.

Nutzen Sie für die Injektage eine durchgehende horizontale Fuge, die sich am nächsten zum Boden befindet. Das Bohren und Dosieren mit dem System AquaStop Cream® führen Sie dann genauso durch, wie Sie in einer Fuge von Ziegelmauerwerk vorgehen würden — nach unserer empfohlenen technologischen Anleitung.

Anmerkung: Die ideale Variante wäre, die Injektage von außen an der Garage durchzuführen, und zwar in der Baufuge zwischen der Betonfahrplatte und der ersten Steinreihe — vorausgesetzt, das Gelände ist ausreichend tiefer, um diese Fuge horizontal anbohren zu können.

Mir ist klar, dass bei diesem Steintyp die erste bohrbare Fuge höher über dem Boden liegen kann, als wir bräuchten — möglicherweise sogar mehr als 10 cm. Das ist aber kein Problem. Den Höhenunterschied zwischen der Injektagesperrschicht und dem Boden regeln Sie mit einer vertikalen Streichhydro-Isolierung auf dem gereinigten Mauerwerk, z. B. AquaStop Bitumen 2K®, von der Bodenebene bis über die Injektagelinien mit kleinem Überstand. Falls Sie auch den Garagenboden isolieren, führen Sie die Bodenisolierung in die sogenannte Wanne und damit ebenfalls bis zur Höhe der Injektagesperrschicht mit ca. 50 mm Überstand.

Das System AquaStop Cream® ist für Ihre Garage daher absolut geeignet, man muss sich nur über den Ort (Fuge, nicht Stein) und die Höhenanbindung zum Boden klar werden.

Abschließend muss ich noch eine Sache erwähnen. Das gesamte oben beschriebene Vorgehen gilt für klassische Schlackenbeton-Steine mit geschlossenen Hohlräumen (Kammern). Es kann jedoch nicht völlig ausgeschlossen werden, dass Ihre Garage aus Steinen des Typs verlorene Schalung gemauert ist — also aus einer Art Vorgänger der heutigen Schalhöfe, die aber in der Vergangenheit manchmal auch für normales Mauerwerk ohne anschließendes Betonverguss verwendet wurden. Bei der heutigen verlorenen Schalung werden die Kammern automatisch mit Beton und Bewehrung gefüllt, wodurch im Grunde eine homogene Betonwand entsteht — dort würde man wie bei einem Betonmonolithen vorgehen. Falls Ihre Steine aber durchgehende, nicht gefüllte Kammern hätten, die sich über die gesamte Steinhöhe erstrecken, entfällt der oben dargestellte Lösungsvorschlag komplett. Solches Mauerwerk leitet Feuchtigkeit nur über das Umfangsskelett und die mittlere Querwand des Steins, es hat keine zusammenhängende homogene Lagerfuge über den gesamten Querschnitt, und das Injektage-Vorgehen ist dann erheblich komplexer und erfordert eine individuelle Lösung. Auch auf diesen Steintyp bin ich schon gestoßen und ein technologisches Verfahren dafür existiert, aber das erfordert eine längere Erklärung. Ich gehe jedoch davon aus, dass es sich in Ihrem Fall nicht um diesen Typ handelt. Falls es aber doch so sein sollte, kontaktieren Sie uns bitte mit dieser zusätzlichen Information zu dieser Frage — nach Eröffnung unserer Kommunikation können Sie über die Schaltfläche „Ihre nächste Frage“ ohne jegliche Anmeldung fortfahren — und wir würden das Vorgehen gemeinsam klären.

Mit freundlichen Grüßen
Jiří Schwarz

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