Guten Tag, ich bereite die Injektage eines alten Hauses aus Opuka vor. Die Wände sind etwa 50 cm dick, der Zugang ist nur von innen möglich, das Haus hat keinen Keller, die Feuchte reicht etwa 80 cm vom ursprünglichen Fußboden nach oben. Die Böden werden neu verlegt, einschließlich Isolierung. Können Sie mir eine konkrete Injektage empfehlen? Und eventuell auch ein konkretes Injektagesystem mit allem Notwendigen. Vielen Dank, Petr
- Petr asked 5 Tagen ago
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Guten Tag, Herr Petr,
Ihre Absicht, ein altes Opukahaus zu trocknen, ist absolut realisierbar. Da das Objekt nicht unterkellert ist und die Mauerwerksstärke 50 cm beträgt, ist die Creme-Injektage die zuverlässigste Lösung unter den Injektagesverfahren zur Schaffung einer neuen horizontalen Feuchtigkeitssperre im Mauerwerk.
Hier ist eine konkrete Empfehlung und ein chronologischer Ablauf:
1. Systemwahl und Wirksamkeit Für Ihren Fall empfehle ich eindeutig die Creme-Injektage mit dem AquaStop Cream-System. Diese Creme-Injektage ist nachweislich die wirksamste Methode aufgrund ihrer allmählichen und gleichmäßigen Ausbreitung rund um die Bohrungen. Im Gegensatz zu flüssigen Injektagen (die in Steinmauerwerk unkontrolliert in Hohlräume und Risse unter den Hausfundamenten abfließen) oder völlig ungeeigneten Polyurethanen erzeugt das Injektage-Kreem durch seinen spezifischen chemischen Prozess eine geschlossene und somit undurchlässige Feuchtigkeitssperre in der Opuka, um aufsteigende Feuchte zu verhindern.
Tipp: Auf unserer Website finden Sie viele Erklärungen, warum das AquaStop Cream-System, und Sie können sich Videos über die Wirksamkeit in verschiedenen Baumaterialien anschauen, einschließlich Opuka. Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=L2hE4MFtF8k&t=240s oder https://www.youtube.com/watch?v=MN9C8Ucpsfk&t=53s
2. Höhenlage und Anschluss an Bodenplatten Da Sie gerade neue Böden verlegen, haben Sie die einzigartige Möglichkeit, die Feuchtigkeitssperre des Bodens an den chemischen Unterputz anzuschließen. Hier füge ich Ihnen eine thematisch ähnliche Frage und meine Antwort ein, die Sie inspirieren könnte, wie Sie eine perfekt dichte Bodenisolation mit zuverlässigem Anschluss an die horizontale Injektage-Linie herstellen: https://www.injektaz-zdiva-svepomoci.cz/poradna-sanace-vlhkeho-zdiva/dotaz/sanacni-postupy-a-skladba-u-rd
Horizontale Bohrungen: Führen Sie die Injektage horizontal durch (nicht schräg!). Positionieren Sie die Bohrungen ca. 5 cm über der Ebene des Unterbetons, vorausgesetzt, dass Sie sich nicht unterhalb der Ebene des vertikal nicht isolierten Außengeländes befinden.
Isolationswanne: Ziehen Sie die neue horizontale Bodenfeuchtesperre (idealerweise in Kombination mit einem Bitumenanstrich) auf das Mauerwerk bis zur Höhe der Injektage-Linie, bzw. ca. 50 mm noch darüber. Dies führt zu einer perfekten Verbindung der Bodenisolation mit der chemischen Sperre in der Wand.
3. Bohren von der Innenseite und Ecken Bei der Arbeit von innen ist die korrekte Behandlung von Ecken der wichtigste Punkt.
Ecken und Grundrisse: Um zu verhindern, dass in der Ecke eine nicht isolierte Stelle entsteht, müssen Sie die Bohrungen an diesen Stellen fächerförmig durchführen. Ich verweise Sie auf unsere Diagramme zum Grundrissbohrer von Ecken. Siehe: https://www.injektaz-zdiva-svepomoci.cz/navod-k-injektazni-aplikaci/#injektaz-zdiva-v-linii
4. Technische Parameter für Opuka Achsabstände und Methode: Führen Sie Bohrungen alle 8 cm durch. Bei Opuka ist diese Verdichtung eine Garantie für eine perfekte Sperrverbindung. Bei einem so inhomogenen Mauerwerk können Sie auch die „Zickzack“-Methode wählen (doppelreihige Injektage). In diesem Fall werden die Bohrungen in zwei Linien übereinander angebracht (ca. 5 cm voneinander entfernt), wobei die Bohrungen der oberen Reihe achsenversetzt zwischen den Bohrungen der unteren Reihe angebracht sind. Diese schachbrettartige Anordnung gewährleistet eine noch intensivere Durchfeuchtung der hydrophoben Sperren über den gesamten Mauerwerkquerschnitt.
Bohrvorbereitung: Blasen Sie die Bohrungen vor dem Auftragen aus. Bei Steinmauerwerk können Sie auch unseren Aktivator verwenden, aber bei feuchtem Mauerwerk (was nach Ihrer Beschreibung stark durchnässt ist) ist dies nicht unbedingt erforderlich.
5. Erforderliche Ausrüstung für die Injektage (AquaStop Cream-System) Sie können alles leicht berechnen und direkt bei uns bestellen:
Rechner: Geben Sie in dem Rechner die Dicke von 50 cm und die Gesamtlänge der Wände in laufenden Metern ein. Der Rechner berechnet Ihnen den Creme-Verbrauch für den von Ihnen angegebenen Injektageumfang für das gegebene Mauerwerk. Siehe hier: https://www.injektaz-zdiva-svepomoci.cz/spocitejte-si-sami-spotrebu-injektazniho-kremu/
Anwendungsgeräte: Je nach Umfang wählen Sie entweder eine Injektage-Pistole oder eine professionelle Pumpe. Selbstverständlich gehört auch das Angebot der entsprechenden Bohrer usw. dazu.
Polystyrol-Stöpsel: Achtung, die Stöpsel dienen nicht dazu, dass das Kreem nicht ausläuft! Unser Kreem läuft nicht aus horizontalen Bohrungen aus. Stöpsel dienen als Wärmeisolator. Wenn Sie die Bohrung an der Oberfläche nicht mit einem Wärmeisolator verschlossen würden, könnte in Zukunft an der Stelle der Bohrung ein Wärmeverlust auf dem Putz entstehen (Kondensation). Der Stöpsel löst also die Wärmetechnik des Mauerwerks, nicht den Materialverlust.
Dieses Verfahren ist an Zehntausenden realisierten Bauten und ähnlichen Objekten erprobt und garantiert Ihnen ein dauerhaftes und zuverlässiges Ergebnis.
Mit freundlichen Grüßen Jiří Schwarz
- Trumf S. answered 5 Tagen ago
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