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Professionelles System zur Mauertrockenlegung: Für Heimwerker und Profis.

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System AquaStop Cream®

Online-Beratung zur Mauertrockenlegung

  • Sie befinden sich im Ratgeber für die Mauersanierung und Mauertrockenlegung in Eigenregie
  • Dies ist eine maschinelle Übersetzung unseres langjährigen tschechischen Ratgebers unter dieser Adresse
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Guten Tag, ich bereite mich darauf vor, Ihr Injektionscreme bei der Sanierung meines Hauses anzuwenden. Mich würde interessieren: Wenn ich Löcher mit 10cm Abstand bohre und das in zwei Reihen, entstehen nach dem Auftrag der Creme Hohlräume in der Mauer. Was sollte ich dann in diese Hohlräume füllen, damit ich die Statik des Hauses nicht beeinträchtige? Danke für die Antwort

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Guten Tag,
Ihre Besorgnis ist menschlich absolut verständlich – falls es sich überhaupt um eine Besorgnis handelt –, aber ich kann Sie beruhigen: Das Bohren von Löchern für die AquaStop Cream®-Creme-Injektage gefährdet die Statik Ihres Hauses nicht. Es ist wahr, dass in der Mauer selbst die gebohrten Löcher verbleiben, aber es entstehen hier keine gefährlichen Hohlräume oder Kavemen, die die Stabilität des Hauses irgendwie gefährden würden.
Lassen Sie mich ausführlich erklären, warum das so ist – aus der Perspektive der Baumechanik, der Geschichte, der praktischen Bautätigkeit und sogar offizieller Labortests.

1. Druckverteilung im Mauerwerk (auch bei zweireihiger Injektage)
Wenn Sie eine Reihe von Löchern nebeneinander bohren, entfernen Sie aus dem Gesamtvolumen der Mauer in dieser Ebene eine absolute Minimalmenge an Material. Ziegel- oder Mischmauerwerk leitet den Druck außerdem nicht wie eine einzelne dünne vertikale Schnur, sondern die Druckkräfte breiten sich darin schräg pyramidenförmig nach unten aus – ähnlich wie die Druckverteilung bei Gewölben.
Die kleinen kreisförmigen Löcher (Bohrungen) werden die Druckkräfte einfach an den Seiten „umgehen“. Ein Kreis ist zudem mechanisch die stabilste mögliche Form, denn im Gegensatz zu quadratischen Löchern konzentriert er keine Spannungen in den Ecken.
Sie planen, in zwei Reihen übereinander zu bohren (schachbrettartig), wobei die obere Reihe um 5 cm höher versetzt ist und die Bohrungen auf den Mittelpunkten der Fugen der unteren Reihe liegen. Auch diese Ausführung gefährdet die Statik nicht. Die erwähnte Regel zur Druckverteilung funktioniert hier auf genau die gleiche Weise: die seitlichen schrägen Drücke fließen problemlos von der oberen Reihe in die untere Reihe genau über jene festen Stellen, wo die Mauer unberührt bleibt. In der Praxis wird manchmal aus spezifischen Gründen sogar dreireihige Injektage durchgeführt, und selbst dort wurde die Statik eines Hauses nie beeinträchtigt.

2. Vergleich mit modernen und älteren Ziegeltypen
Viele Menschen leben in Häusern aus modernen Plansteinen (wie Porotherm, Heluz usw.). Diese gelochten Steine haben einen Hohlraumanteil (Luft) üblicherweise um 50 bis 55 % ihres Gesamtvolumens. Es sind im Grunde nur dünne Gitterwerk aus gebranntem Ton voller Luft, und doch tragen sie problemlos das Gewicht mehrerer Geschosse von Mietshäusern.
In der Beratung habe ich kürzlich älteres Mauerwerk behandelt (etwa aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts), bei dem ein älterer Typ von gelochten Steinen mit horizontal liegenden Hohlräumen verwendet wurde. Die ganze Wand war praktisch längs perforiert (ein Loch neben dem anderen), das Haus steht auf diese Weise seit Jahrzehnten sicher, und der Eigentümer kontaktierte mich nur wegen der korrekten Platzierung der Injektage – die Statik des Hauses wegen dieser Längshöhlen einzubeziehen kam ihm überhaupt nicht in den Sinn.

3. Blick in die Geschichte der Injektagen und die Praxis von Baufirmen
Injektagen werden seit Anfang der 1990er Jahre massiv durchgeführt. Damals wurden flüssige Mikroemulsionen verwendet, die in absolut gleichen Durchmessern gebohrt wurden, aber sogar schräg nach unten, was geometrisch noch invasiver für die Wand ist. Diese Bohrungen wurden nach der Anwendung der Flüssigkeiten nie nachträglich mit einer Zementsuspension verfüllt. Genauso werden Polyurethan-Injektagen durchgeführt – diese füllen zwar die Bohrung mit Schaumstoff auf, aber dieser hat aus Festigkeits- und Tragekapazitätssicht einen völlig vernachlässigbaren Wert (wie Montagesschaum).
Trotzdem stehen diese hunderttausende Objekte – einschließlich riesiger Geschäftsgebäude, ehemaliger Brauereien oder mehrstöckiger Mietshäuser mit hoher Bodenlast – bis heute sicher und haben nie eine statische Störung aufgrund der Injektage gezeigt. Baufirmen auf dem Markt kehren nach einem Monat nie zurück zur Baustelle, um die Löcher nachträglich zu verfüllen, und führen normalerweise nicht einmal Statiker mit sich, weil die Injektage selbst ein stabiles Haus nicht gefährdet. Übrigens schreiben auch Planer in ihren Projekten nicht vor, dass die Bohrungen nachträglich verfüllt werden.

4. Was hat der offizielle Labortest der Druckfestigkeit gezeigt?
Als Hersteller legen wir Wert auf ehrliche und überprüfbare Argumente und sind nicht diejenigen, die aus reiner Theorie kochen. Deshalb habe ich in einem unabhängigen staatlichen Prüflaboratorium (TZÚS in Předměřice), wo wir regelmäßig unsere Produkte zertifizieren lassen, einen offiziellen Druckfestigkeitstest unter schrittweise steigender Belastung des Baumaterials durchführen lassen. Diese offiziellen Protokolle und Bescheinigungen aus dem staatlichen Prüflaboratorium stehen mir natürlich vollständig zur Verfügung, und falls Sie Interesse haben, bin ich bereit, sie zu scannen und Ihnen im Beratungsforum zum Einsehen zur Verfügung zu stellen.
Bei diesem Test wurden auf einer speziellen Anlage, die die gleichmäßige Erhöhung der Last bis zum Zerstörungspunkt genau aufzeichnet, Porenbetonsteine getestet. Eine völlig unberührte Probe wurde mit einer nach 10 cm gebohrten Standardprobe verglichen.
Das Ergebnis? Das gebohrte Material zeigte unter Last praktisch die gleiche Druckfestigkeit (in diesem speziellen Test durch einen statistischen Zufall sogar leicht höher) wie das ungebohrte Material. Aus fachlicher Sicht wäre es natürlich sinnlos zu behaupten, dass das Bohren von Löchern das Material festigt, aber dieser Test bestätigte schwarz auf weiß das Wesentlichste: Das Bohren von Injektagesöffnungen schwächt das Baumaterial in Bezug auf Tragfähigkeit und Druck nicht grundlegend.

5. Achtung vor Begriffsverwirrung: Verfestigung des Mauerwerks vs. Wasserdichtung
Falls Sie irgendwo gehört oder gelesen haben, dass Bohrungen in Wänden nachträglich durch Druckspülung mit einer Zementsuspension mittels Schneckenpumpen verfüllt werden, handelt es sich um eine ganz andere Technologie. Es geht um statische Verfestigung (strukturelle Sanierung) alter, oft halbverfallener Steinmauern, die enorme leere Hohlräume enthalten und deren Einsturz droht. Diese Zementverfüllung wird zur Stabilisierung durchgeführt, stellt aber keine Wasserdichtung gegen Feuchte dar. Bei der Creme-Injektage, die aufsteigende Feuchte bekämpft, wird nichts dergleichen durchgeführt.

Was also mit den Bohrungen nach der Injektage tun? (Lösungen aus der Praxis)

Aus statischer Perspektive müssen Sie in die Löcher überhaupt nichts auftragen. Die Löcher werden jedoch aus zwei anderen Gründen gefüllt: aus ästhetischen Gründen und besonders aus thermisch-isolierenden Gründen (bei Außenwänden über Geländeniveau).
Eine leere Bohrung in einer Außenwand kann nämlich als ein kleiner Wärmeleiter fungieren. Durch eigene Messungen in der Winterzeit habe ich bei starkem Frost nachgewiesen, dass es an den inneren Verputzoberflächen an Stellen leerer Bohrungen zu thermischer Abkühlung kommt. Aus diesem Grund haben wir eine optimale Lösung entwickelt, die heute von Baufirmen täglich verwendet wird:

Variante A: Verwendung von Polystyroldübeln (Empfohlenes und praktischstes Verfahren)
1. Lassen Sie die Löcher nach der Creme-Anwendung etwa 2 bis 3 Wochen offen, damit sich die Creme zu 100 % in das umliegende Mauerwerk einziehen kann.
2. Drücken Sie anschließend unsere Polystyroldübel (XPS-Polystyrol-Walzen in Höhe von 20 mm und Durchmesser von 19 mm) in die Bohrungsöffnung (bei Außenwänden). Diese bilden eine perfekte Wärmeisolierung und unterbrechen die Wärmebrücke zuverlässig.
3. Sie drücken den Dübel einfach in die Bohrung und verputzen ihn sofort mit Mörtel. Dadurch verschwindet die Polystyrrolwalze unter dem Verputz. Der Rest der Bohrungslänge innerhalb der Mauer kann leer bleiben, und mit einer Wärmekamera wird dann niemand mehr die Bohrungen finden.

Variante B: Verfüllung mit Mörtelmischung (Falls Sie absolute Ruhe möchten)
Falls Sie dennoch innere Bedenken haben und die Bohrungen wieder gefüllt haben möchten, das heißt vollständig mit festem Material gefüllt, ist dies nach vollständiger Absorption und Entleerung der Emulsion möglich.
• So wird es gemacht: Führen Sie die Verfüllung frühestens 4 Wochen nach der Anwendung durch. Überprüfen Sie zuerst mechanisch (durch Ansicht oder Einführen eines Kontrollgegenstands in die Bohrung), ob noch Creme darin verbleibt. Füllen Sie anschließend die Bohrungen mit Mörtelmischung.
• Technik: Mörtel kann nicht einfach in eine tiefe 14-mm-Bohrung gegossen oder gepresst werden. Dies wird durch manuelles Stopfen durchgeführt (schrittweises Drücken von dichtem Mörtel mit einem Keil zurück in die Bohrung).
• Da es sich um die Mitte des „Bereichs“ handelt (wo die Creme bereits eine hydrophobe Barriere in einem Umkreis von etwa 5 cm um die Bohrung herum geschaffen hat), wird dieser nachträgliche Mörtel die bereits entstandene Barriere nicht beeinträchtigen, da das umgebende Mauerwerk bereits zu 100 % hydrophobiert ist.

Wichtiger Hinweis zum Abschluss:
Alle vorgebrachten Argumente, Labortests und Jahrzehnte meiner praktischen Erfahrung sprechen klar. Dennoch trägt der Unternehmer immer die Entscheidung und Endbedienung für Bauänderungen und Arbeiten am Objekt.
Von unserer Seite als Hersteller ist dies kein Alibi. Als Materiallieferant können wir logischerweise nicht „aus der Ferne“ alle möglichen verborgenen Zusammenhänge Ihres Gebäudes kennen – den genauen technischen Zustand des Mauerwerks, sein Alter, die Qualität der Fundamente, mögliche historische Mängel oder die tatsächliche Betriebslast des Hauses. Hier stelle ich jedoch ehrliche, langjährig erprobte Argumente und Erfahrungen aus meinen eigenen Erkenntnissen und zehntausenden von Bauten vor, die durch sogenannte Eigenleistung injiziert wurden, aber auch täglich von Unternehmen durchgeführte Injektagen. Unser Unternehmen kann jedoch keine rechtliche Verantwortung und Konsequenzen für die spezifische Ausführung von Arbeiten an Objekten übernehmen, die nicht unter unserer Kontrolle stehen.

Empfehlung:
Falls Ihr Haus bereits jetzt sichtbare statische Mängel aufweist (tiefe Risse an Giebeln, Risse über Fenstererstöcken, Fundamentsetzungen usw.), dann ist es natürlich notwendig, schon vor jedem Baueingriff einen Statiker heranzuziehen.
(Und lassen Sie sich nicht von einem veröffentlichten gruseligen Foto eines geöffneten Hauses im Internet täuschen – dieser spezifische Fall war eine Folge mehrerer fataler Fehler des Unternehmers, wie fehlender Aussteifungsring und absolut unverantwortlicher Aushubarbeiten, die nicht in Etappen, sondern auf einmal um die Hausmitte am Hang durchgeführt wurden, und außerdem wurde bis unter die Fundamentebene eingegriffen. Mit der Creme-Injektage selbst hatte dies also absolut nichts zu tun).

Mit freundlichen Grüßen
Jiří Schwarz

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