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Professionelles System zur Mauertrockenlegung: Für Heimwerker und Profis.

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System AquaStop Cream®

Online-Beratung zur Mauertrockenlegung

  • Sie befinden sich im Ratgeber für die Mauersanierung und Mauertrockenlegung in Eigenregie
  • Dies ist eine maschinelle Übersetzung unseres langjährigen tschechischen Ratgebers unter dieser Adresse
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Guten Tag, ich möchte die Injektage von außen an meinem teilweise unterkellertem Haus am Hang durchführen und würde gerne um Rat bitten, wie das richtig gemacht wird.
Auf dem ersten Foto sollte es knapp über der Erde gehen.
Auf dem zweiten Foto bin ich mir unsicher, ob ich das Gelände von außen nachzeichnen soll oder ob es besser wäre, die Injektage von innen im Keller an der Erde durchzuführen. Und wie soll ich bei dem nicht unterkellertem Teil des Hauses weitermachen (ist auf dem Foto markiert)?
Danke

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Guten Tag,

Ihre Absicht, die Injektage von außen durchzuführen, ist vernünftig und hat einen großen Vorteil. Beim Bohren von außen können Sie die Ecken der Außenwände viel besser und zuverlässiger behandeln und ausreichend injizieren, was von innen immer etwas schwieriger ist.

Lassen Sie uns Ihr Haus anhand der einzelnen Fotos analysieren und den korrekten Vorgehensweise erläutern:

1. Erstes Foto (nicht unterkellerter Wandteil – linke Seite des Hauses)
Hier liegt der innere Fußboden fast auf der Höhe des Außengeländes (leicht darüber). Die Höhe der Injektionslinie richtet sich in Ihrem Fall nach der Nulllinie des inneren Fußbodens.

Bohrtiefe: Ich empfehle, knapp über der Nulllinie des inneren Fußbodens zu bohren – idealerweise etwa 1 bis 2 cm, maximal jedoch bis 5 cm über dieser Ebene. Falls hier Ziegelmauerwerk vorhanden ist, nutzen Sie die nächste horizontale Lagerfuge über der Bodennulllinie. Falls das Mauerwerk gemischt ist, halten Sie sich an diese Höhengrenze (bis 5 cm) unabhängig von den Fugen.

2. Zweites Foto (Kellerteil im geneigten Gelände)
Hier fällt das Gelände ab und die Außenwand geht in den unterkellerten Hausteil über. In diesem schrägen Bereich können Sie die Injektionslinie grundsätzlich der Geländeneigung folgen. Diese schräge Linie erzeugt eine zuverlässige Barriere und stoppt die aufsteigende Feuchte definitiv für den überirdischen Hausteil, so dass dieser ohne Feuchtigkeitszufuhr trocken bleibt. Allerdings muss das Mauerwerk dieser Wand unter der Geländeoberfläche behandelt werden, das unter ständiger Feuchtigkeitszufuhr von der Seite aus der angrenzenden nicht isolierten Erde und auch von unten, also von den Fundamenten, leidet.

Lösung ohne Aushub: Diese spezifische Außenwand unter der Geländeoberfläche müssen Sie durch sogenanntes Injektions-„Umrahmen“ isolieren. Das bedeutet, dass Sie zusätzlich zur äußeren schrägen Linie von innen aus dem Keller eine zweite horizontale Linie in Fußbodenhöhe anfertigen (dadurch stoppen Sie die Feuchte von unten) und an beiden Enden dieser Wand diese beiden Horizontalen, bzw. die obere geneigte Linie, mit vertikalen Injektionslinien (Fluchtlinien) verbinden. Damit sanieren Sie diesen Wandabschnitt isoliert, da Sie ihn von möglichen Feuchtigkeitsübertragungen von angrenzenden feuchten Wänden trennen. Die innere Fläche des Mauerwerks innerhalb dieses „Rahmens“ behandeln Sie dann entweder mit flächiger Raster-/Netzinjektage mit dem AquaStop Cream System, siehe: https://www.injektaz-zdiva-svepomoci.cz/navod-k-injektazni-aplikaci/#plosna-injektaz-zdiva (in diesem Fall verputzen Sie die Fläche anschließend mit Sanierputz), oder mit einem Hydroisulations-Anstrich (z.B. AquaStop Bitumen 2K). Wenn Sie sich für einen dichten Anstrich entscheiden, verliert der Sanierputz hier seinen Sinn und Sie können klassischen Putze verwenden.

Beispiele für die Herstellung einer vertikalen Bitumen-Hydroisolation von innen mit Injektions-Umrahmung:


Lösung mit Aushub: Wenn Sie das Haus von außen ausgraben würden und eine vertikale Außen-Hydroisolation bis zur Fundamentfuge (mindestens unter Bodenniveau des Kellers) anbrächten und in Zusammenhang eine horizontale Crème-Injektage auf der Höhe des Kellerbodens durchführten, gäbe es keine Stelle, von der aus diese Wand unter der Geländeoberfläche durch Erdfeuchte benässt werden könnte. Diese Variante ist baulich die beste. Dennoch empfehle ich auch hier, an den Enden dieser Wand vertikale Fluchtlinien nach oben zu schaffen, um diesen sanierten Abschnitt zuverlässig zu trennen, falls auch andere angrenzende Kellerwände feucht sein sollten. In diesem Fall ist die obere geneigte Injektionslinie nicht erforderlich.

3. Übergang vom Keller an der rechten Hausseite (Schlüssel-Fluchtlinie)
An der rechten Seite am Kellerfenster geht das Haus nach dem Foto wieder in einen nicht unterkellerten Teil über. Der innere Fußboden liegt hier ausreichend hoch über dem Gelände.

Genauer Ort der Fluchtlinie: Sobald Sie mit der äußeren schrägen Linie an die Stelle gelangen, wo innen der Keller endet und die innere Trennwand (Tragwand) des Kellers anschließt, müssen Sie stoppen. Genau an dieser Stelle, vor dieser inneren Wand, müssen Sie mit einer Fluchtlinie (vertikale Sperrschicht) nach oben fahren.

Achtung vor grundlegenden Fehlern: Es wäre ein großer Fehler, die Injektage entlang des geneigten Geländes weiter unter den nicht unterkellerten Raum zu führen. Sie würden dann tief unter die Bodenhöhe dieses Raumes bohren, wo Erde und Auffüllung ist, die immer feucht sind. Feuchte könnte dann die Injektions-Sperrschicht leicht von innen überbrücken über eine vollständig funktionierende Hydroisulations-Sperrschicht, aber ohne das erwartete Ergebnis.

Wie man vertikale Verbindungen schafft (Übergang): An der Stelle der Trennwand bohren Sie also Löcher vertikal übereinander in Abständen von 5 cm, bis Sie zur Bodenhöhe des oberen nicht unterkellerten Raumes aufgestiegen sind. Bei Fluchtlinien ist es sicherer, diesen dichteren Achsabstand von 5 cm unabhängig von Fugen oder Material (Ziegel/Mischmauerwerk) einzuhalten, um sicherzustellen, dass die Sperrschicht vertikal zu 100 % verbunden ist. Wir empfehlen diese Verdichtung oder Verkürzung der Achsabstände bei Fluchtlinien, weil bei Ziegelmauerwerk die Bohrungen normalerweise in Fugen erfolgen. Diese verteilen zwar die Hydrophobierung in horizontaler Richtung hervorragend (was bei horizontal chemischer Unterspritzung ideal ist), aber bei einer Fluchtlinie ist diese seitliche Verteilung des Creams in der Fuge für vertikale Sperrschicht-Verbindungen nicht so vorteilhaft.

Obere Horizontale: Sobald Sie mit der Fluchtlinie zur Bodenhöhe des oberen Raumes aufgestiegen sind, führen Sie wieder eine absolut horizontale Linie (Horizontale) knapp über dieser inneren Bodenhöhe fort (je nach Wandaufbau alle 8 cm bei Mischmauerwerk oder alle 10 cm in der Fuge bei Ziegelmauerwerk). In dieser Höhe fahren Sie horizontal weiter bis zur hinteren Hausecke. Da auch am Ende dieser Wand der Boden immer noch sicher über dem Gelände liegt – zumindest scheint mir das so nach dem Foto – reicht es aus, die Linie einfach zu beenden oder über die Ecke auf die nächste Wand fortzufahren, falls Sie auch diese isolieren möchten.

Fazit:
Das Hauptprinzip bei einem so strukturierten Haus ist, dass sich horizontale Horizontalen und geneigte Injektionslinien immer nahtlos durch Achsabstände zwischen Bohrungen anschließen müssen. Bei Höhenunterschieden ist es daher notwendig, diese Linien immer zuverlässig mit einer Fluchtlinie (vertikale Sperrschicht) zu verbinden. Nur so stellen Sie sicher, dass an den Übergängen keine Lücken entstehen, die Linien perfekt anschließen und eine einzige durchgehende Hydroisol-Sperrschicht im Mauerwerk entsteht, die verhindert, dass kapillar aufsteigende Feuchte zwischen anders angeordneten Linien hindurchgeht.

Mit freundlichen Grüßen,

Jiří Schwarz

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